Mitten in der Nacht

Mitternachtssonne
Bildquelle: Rosel Eckstein / pixelio.de

Es ist Nacht, der Ton einer Querflöte schwebt über der weiten Landschaft. Nur wenige Kiefern schmiegen sich eng am Boden.

Am Horizont hat die Sonne gerade ihren Tiefpunkt erreicht und beginnt nun, am Himmel wieder nach oben zu klettern. Die Zeit steht still.

Jetzt, im Sommer, wird es hier nie dunkel. Immer ist Licht, mitten in der Nacht lesen – ganz ohne Taschenlampe. Der Traum vieler Bücherfreunde. Vielleicht nicht aller. Mir gefällt das. Schlafen, wenn es hell ist. Hier ist es jetzt immer hell. Nun steht die Sonne ein paar Zentimeter höher. Der Morgen naht.

Abend, Nacht und Morgen verschwimmen ineinander. Es gibt nur eine kurze Phase der Dämmerung.

Die Nacht – nicht wirklich existent. Wann endet der Abend? Wann beginnt der Morgen? Wann ist die Nacht? Klare Grenzen sind nicht erkennbar. Alles fließt. Grenzenlos bewegt sich die Zeit in einem Fort, kommt nie an, bleibt nie stehen.

Der Sommer: ein einziger Tag. Der Winter: eine einzige Nacht. Dazwischen ein paar wenige Tage im Frühling und Herbst.

So ist das Jahr ganz weit im Norden.

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